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Schmuck verziert uns nicht nur, sondern ist auch Ausdruck unserer Persönlichkeit. Bereits vor 100.000 Jahren haben die Menschen Schmuck verwendet. Sie nutzten derzeit Muscheln, Schneckengehäuse, Tierzähne sowie Perlen und erstellten daraus Halsketten. Die Wende kam dann mit der Entdeckung von Bronze und Kupfer, die dann zu Ringen, Scheiben und Plättchen verarbeitet wurden. Schmuck diente ebenso zur Grabbeigabe. In der Bronzezeit (zwischen 3. Jahrtausend v. Chr. und den Beginn des 1. Jahrtausend v. Chr.) wurde dann die Metallverarbeitung von der Bijouterie (kommt aus dem französischen Bijoutier (Goldschmied) so richtig entdeckt und die Schmuckgestaltung nahm ihren freien Lauf. Durch die Verwendung von kostbaren Materialien wie Silber und Gold wurde der Schmuck zu einem Wertgegenstand und diente ebenso dem Tauschgeschäft.
Eines der Edelmetalle ist z.B. Sterlingsilber, benannt nach der britischen Währung Pfund Sterling. Es ist gegenüber reinem Silber etwas härter, das durch den Anteil von Kupfer zurückzuziehen ist. In der Farbgebung etwas rötlicher. Silberwaren werden meistens abschließend feinversilbert. Durch diese Technik wird das Silber strahlend weiß und das Anlaufen der Schmuckstücke wird dadurch stark reduziert. Heutzutage sind die wichtigsten Silberlegierungen - die Kupfer-Silber-Legierungen. Die gebräuchlichsten haben ein Feingehalt von 800/1000, 825/1000 und 935/1000 Teilen Silber.
Unser kompletter Silberschmuck wird aus 925/1000 Silber hergestellt und in der Regel nicht feinversilbert, da wir großen Wert auf die typische edle Optik des Silbers legen. Sämtliche Silberprodukte von uns werden in Deutschland in einem aufwendigen Verfahren handgefertigt. Bis zu 22 Arbeitsschritte sind notwendig, um ein Schmuckstück im Vakuumgußverfahren herzustellen.
Weitere Informationen sowie Pflegehinweise über unseren Schmuck werden folgend genannt.
Unser Schmuck ist mit einem Anlaufschutz versehen Dieser wird in einem speziellen Bad hauchdünn aufgetragen. Der Vorteil ist, daß sich der edle, seidene Glanz unserer mattierten Oberflächen farblich nicht verändert. Der Nachteil besteht darin, daß durch Gebrauch und die damit verbundene Reibung dieser sehr dünne Film abgetragen wird und der natürliche Prozeß der Oxydation wieder einsetzt. Bei Silberschmuck läßt sich nur durch Zapponieren, Rhodinieren oder andere galvanische Schichten dauerhaft die Oxydation verhindern. Der entscheidende und für uns nicht zu akzeptierende Nachteil aber ist, daß die typische edle Optik des Silbers dadurch verloren geht.
Schmuckstücke in Ihren ursprünglichen Zustand bringen Jeder Schmuck benötigt regelmäßige Pflege. Gerade das Silber, als hellstes Edelmetall, oxydiert schon an der normalen Luft. Dies kann sich noch durch Einwirken von starker Sonneneinstrahlung, Hautschweiß, Kosmetika, Make-up, Haarspray verstärken.
Bei normal verschmutzten Teilen Es genügt, wenn Sie diese in mildem Seifenwasser mit einer weichen Zahnbürste reinigen, mit klarem Wasser spülen und einem weichen, flusenfreiem Tuch trockenreiben. Anschließend die Mattierung mit einem Akupatz-Schwamm in einer Richtung gleichmäßig bürsten. (Perlen, Lapis, Zirkonia etc. nicht mit mattieren!) Vergoldete Modelle dürfen nicht mit dem Schwamm mattiert werden! Schmuck mit Lapislazuli, Türkis, Malachit oder Perlen nur mit einem feuchten Tuch reinigen!
Bei stärkerer Verschmutzung
Bitte benutzen Sie ein handelsübliches Silberreinigungsbad, wie es die beiliegende Gebrauchsanweisung vorschreibt. (Nicht bei Perlen, Lapislazuli, Türkis, Malachit verwenden!) Anschließend die Mattierung wieder gleichmäßig mit einem Akupatz-Schwamm in eine Richtung bürsten. |